Archive for Komödien

Austin Powers 1

Austin Powers 1 Cover

Titel: (Original): Austin Powers (Austin Powers)
Genre: Comedy
Produktion: USA 1997
Regie: M. Jay Roach
Darsteller: Mike Myers, Elizabeth Hurley, Michael York, Mimi Rogers, …
Musik: George S. Clinton
FSK: ab 12 Jahren
Länge: 90 Min.
Ton: Dolby Digital, SDDS
Starttermin: 20.10.1999

Inhalt
Wir sind in den “Swinging 60s”. Austin Powers (Mike Myers) jagt seinen Erzfeind Dr. Evil (Mike Myers). Doch Dr. Evil entkommt ihm in einem riesigen “Big Boy” (Figur einer amerikanischen Fastfood Kette) in dem er sich cryogenisch hat einfrieren lassen, um 30 Jahre später wieder zu kommen und die Weltherrschaft zu übernehmen. Doch Austin, Frauenheld Nr. 1 und Geheimagent ihrer Majestät, lässt sich nicht abschütteln und sich ebenfalls einfrieren, um Dr. Evil zu erledigen, wenn dieser wieder auftaucht. Das tut er 30 Jahre später auch und Austin Powers wird aus dem Eisfach rausgeholt und aufegtaut, um Dr. Evils Spur wieder aufzunehmen. Doch während beide eingefroren waren haben Dr. Evils Gefährten, Nummer Zwei (Robert Wagner) und Frau Farbissina (Mindy Sterling) ein Imperium unter dem Namen Virtucon aufgebaut. Dieses ist spezialisiert auf Tiefenbohrungen und so besorgt sich Dr. Evil einen Atomsprengkopf und erpresst die Welt damit, diesen im Erdkern zu zünden so das die Vulkane der Erde ausbrechen und einen sehr großen Teil der Erde vernichten. Doch Austin ist im auf den Fersen, zusammen mit seiner neuen Partnerin Vanessa Kensington (Elizabeth Hurley). Wird Austin die Welt retten oder wird sie von dem bösen Dr. Evil vernichtet?

Review
Mike Myers dürfte den meisten wohl als Wayne Campbell aus “Wayne’s World” bekannt sein. Doch in Austin Powers zeigt er, dass er auch mehr als sinnloses Headbangen drauf hat. Er spielt Geheimagent Austin Powers. Doch den behaarten Helden des Films zu spielen reichte Mike Myers nicht. Darum spielt er auch Dr. Evil, den glatzköpfigen Bösewicht des Films. Der seit “Wayne’s World 2″ verschollene Mike Myers schafft ein glorreiches Comeback als Austin Powers. Des weiteren spielt Elizabeth Hurley die bezaubernde Vannesa Kensington, die eine witzige Rolle hat und diese auf ihre Art gut spielt. Also auf jeden Fall nicht fehl am Platz ist. Eine kleines Cameo hat auch noch Mimi Rogers. Sie spielt Vannesas Mutter. Doch die Schauspieler sind natürlich, wie so oft, nicht alles. Neben kleinen Tanzszenen von Austin Powers die zwischendurch gezeigt werden, wird der Film mit einer herrliche schrägen Musik untermalt. Doch so waren die 60er und 70er nun mal. Der Film spielt vor einer witzigen Kulisse, hat phantastische Kostüme und bringt somit Vergnügen pur, ist 90 Minuten lang witzig und das nicht nur dank Mike Myers. Leider wirkt die deutsche Synchronisation im Gegensatz ziemlich dumm, da Myers in der Originalversion einen sehr witzigen, englischen Akzent spricht.

Fazit
90 Minuten Heidenspass in Andenken an die “Swinging 60s”.

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Unzertrennlich

Unzertrennlich Cover

Titel: (Original): Unzertrennlich (Stuck On You)
Genre: Comedy
Produktion: USA 2003
Regie: Bobby Farrelly & Peter Farrelly
Darsteller: Matt Damon, Meryl Streep, Frankie Muniz, Eva Mendes, …
Musik: Tom Wolf
FSK: ab 12 Jahren
Länge: 114 Min.
Ton: Dolby Digital, DTS
Starttermin: 01.01.2004

Inhalt
Bob (Matt Damon, Good Will Hunting / Die Bourne Identität) und Walt (Greg Kinnear, E-Mail für Dich / Männerzirkus) sind Brüder und die besten Freunde. Sie lassen sich von nichts und niemanden trennen - vor allem nicht, weil sie an der Hüfte über 20cm zusammen gewachsen sind. Schon als Kinder wurde den beiden klar, das sie immer den selben Weg haben werden und kommen seit dem mit diesem Umstand wunderbar klar.

Mittlerweile können sie sich das Leben ohne den anderen gar nicht mehr vorstellen und so betreiben die beiden einen Schnellimbiss in dem verschlafenen Dorf Martha’s Vineyard. Ihr Leben wäre perfekt, wenn sich Walt nicht als angehender Schauspieler sehen würde und gerne in Hollywood Fuß fassen möchte.

Dort will er sein Glück versuchen, doch zwischen ihm und Hollywood steht noch Bob. Dieser ist von der Idee nicht sonderlich begeistert, lässt sich aber von Walt überreden nach Los Angeles zu fliegen. In L.A. lebt auch seine langjährige Internet-Bekanntschaft May (Wen Yann Shih, Timecop 2), die er bei dieser Gelegenheit vielleicht auch mal persönlich treffen kann.

Durch Zufall treffen die beiden auf einem Studiogelände die Schauspielerin und Sängerin Cher (Cher, Meerjungfrauen küssen besser), die Walt prompt für ihre TV-Serie engagiert. Cher spielt allerdings mit dem Hintergedanken das die Studiobosse die Serie absetzten und sie aus ihrem Vertrag entlassen. Doch die Serie entwickelt sich zu einem Erfolg und so wird nicht nur das brüderliche Verhältnis auf die Probe gestellt, sondern auch die Geduld von Cher….

Review
Peter und Bobby Farrelly sind Komödien-Fans schon seit längerem ein Begriff. 1994 drehten sie mit dem damals noch recht unbekannten Komiker Jim Carrey einen Blödelfilm unter dem aussagekräftigen Titel “Dumm und Dümmer”. Dieser Film entwickelte sich weltweit zu einem sehr großen Erfolg und seit dem ging es mit der Karriere der beiden Brüder in Hollywood steil bergauf.

Auch die nachfolgenden Filme entwickelten sich zu weltweiten Hits und gipfelten 1998 in der Komödie “Verrückt nach Mary”, der beste Film der Farrelly Brüder. Doch seit “Verrückt nach Mary” haben die beiden Brüder ein Faible für gewagte Themen. 2000 wagten sie sich - wieder mit Jim Carrey - an das Thema gespaltene Persönlichkeit in ihrem Film “Ich, beide und Sie” und 2001 an das heikle Thema Übergewicht mit dem Film “Schwer verliebt”.

Diese beiden Filme behandelten das Thema mit der nötigen Distanz, aber an die Klasse von “Verrückt nach Mary” kamen diesen beide Film nicht heran. Auch in “Unzertrennlich” wagen sich die beiden Farrelly Brüder wieder an ein heikles und gewagtes Thema - siamesische Zwillinge. Auch bei “Unzertrennlich” wahren Peter und Bobby Farrelly den nötigen Abstand, allerdings auch auf Kosten der Komik.

Zwar gibt es hier und da einige sehr gut gelungene Szenen, aber letztendlich verlässt der Zuschauer etwas enttäuscht das Kino. Auch “Unzertrennlich” schafft es nicht, die Klasse von “Verrückt nach Mary” zu erreichen und bietet seinem Publikum nur mittelmäßige Unterhaltung.

Zunächst planten die beiden Farrelly Brüder die Rollen mit Jim Carrey und Woody Allen zu besetzen. Allerdings lehnte Jim Carrey die Rolle ab und so wurden Matt Damon und Greg Kinnear für die Rollen gecastet. Die beiden schlagen sich eigentlich ganz gut gegen die flaue Story, aber beide Schauspieler haben schon einmal bessere Leistungen gezeigt.

Ganz witzig ist Rolle von Cher, die sich einfach selbst spielt. Dies war zunächst im Originaldrehbuch nicht geplant, aber den beiden Farrelly Brüdern gefiel die Idee so gut, das sie das Drehbuch daraufhin abändern ließen. Leider fehlt dem Film die typische sarkastische Note, wie sie in den früheren Farrelly Filmen zu sehen war. Es bleibt nur zu hoffen, das die beiden Brüder diesen tiefschwarzen Humor für ihre nächsten Projekte wieder finden.

Etwas enttäuschend fand ich die Rolle von Eva Mendes, die sich in diesem Film “dümmer” gibt, als sie in Wirklichkeit ist. Wer Eva Mendes aus ihren anderen Filmen kennt - wie zum Beispiel “2 Fast 2 Furious” (2003), “Irgendwann in Mexico” (2003) oder “Training Day” (2001) - weiß das Mrs. Mendes viel mehr zu bieten hat (schauspielersich - wohl gemerkt!).

Fazit
Alles in allem ist “Unzertrennlich” ein Film für einen verregneten Samstagabend - ganz unterhaltsam, aber nichts Besonderes.

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Die Eisprinzessin

Die Eisprinzessin Cover

Titel: (Original): Die Eisprinzessin (Ice Princess)
Genre: Comedy-Drama
Produktion: USA / Kanada 2005
Regie: Tim Fywell
Darsteller: Michelle Trachtenberg, Kim Cattrall, Joan Cusack, Hayden Panettiere, …
Musik: Christophe Beck
FSK: ohne Altersbeschränkung
Länge: 98 Min.
Ton: Dolby Digital | DTS | SDDS
Starttermin: 28.07.2005

Inhalt
Casey Carlyle (Michelle Trachtenberg), ein unsicherer Teenager, hat nur einen Traum: Sie will Eistänzerin werden. Doch davon will ihre starrköpfige Mutter (Joan Cusack) nichts wissen, für die es längst beschlossene Sache ist, dass Casey in Harvard studieren und Karriere machen soll.

Insgeheim himmelt das Mädchen jedoch Nikki (Kristen Olson), Tiffany (Jocelyn Lai) und Gen (Hayden Panettiere) an, drei Eislauf-Wunderkinder, die zwar etwas hochnäsig sind, aber bei Nationalen Wettbewerben jedes Mal mit sensationellen Leistungen überzeugen. Als Casey das Angebot erhält, mit Gen und deren Mutter (Kim Cattrall), einer in Ungnade gefallenen Eislaufmeisterin, zu trainieren, ergreift sie die Gelegenheit beim Schopf.

Auch wenn Streit mit ihrer Mutter vorprogrammiert ist, will Casey die Chance nicht verstreichen lassen, sich mit den Besten zu messen und eine Eisprinzessin zu werden!

Review
Über die Veröffentlichungspolitik mancher Filmverleiher lässt sich sicherlich stundenlange Diskussionen führen. Doch Buena Vista (internationaler Verleiher für Walt Disney Filme und Produktionen) überrascht mich bereits das zweite Mal. Bereits letztes Jahr brachte Buena Vista das Walt Disney Wintersportdrama “Miracle” (2004) mit Kurt Russell mitten im Sommer in die Kinos. Auch dieses Jahr “überrascht” Buena Vista mit dem Eiskunstlauf-Drama “Die Eisprinzessin” (2005) - der zweite Film in Folge, der im Sommer eine Wintersport-Thematik behandelt. Auch wenn der Sommer in Deutschland mehr oder weniger bescheiden ist, hätte der Film sicherlich ein größeres Zielpublikum wenn er in den Wintermonaten laufen würde.

Aber nicht nur der Startzeitpunkt ist für den Erfolg eines Films ausschlaggebend, sondern auch dessen Umsetzung, Handlung und die Besetzung. Wie bei Walt Disney üblich wurde beim Drehbuch von Hadley Davis und Meg Cabot (Plötzlich Prinzessin 1+2) sehr viel Wert auf “Familientauglichkeit” gelegt und somit ist auch nicht verwunderlich, das die zuckersüße Komödie ohne Altersfreigabe von der FSK freigegeben wurde. Der Film erzählt die Geschichte einer Außenseiterin - gespielt von der mittlerweile schon 20-jährigen Schauspielerin Michelle Trachtenberg -, die im Laufe des Films immer beliebter wird und plötzlich im Rampenlicht steht. Die Handlung hat man schon in etlichen Filmen - wie zum Beispiel “Plötzlich Prinzessin” (2002) - im Kino oder auf DVD gesehen.

Der TV-Erprobte Regisseur Tim Fywell machte sein Debüt Anfang der 90er Jahre mit der Fernsehserie “Brookside”. Seit seinem Debüt war Fywell als Regisseur für über 16 Fernsehserien und Fernsehfilme verantwortlich. Sein Kinodebüt machte er vor rund zwei Jahren mit dem Drama “I Capture The Castle” (2003). Mit “Die Eisprinzessin” präsentiert er jetzt seinen zweiten Kinofilm und setzt dabei auf niedliche und beinahe schon zuckersüße Umsetzung, die vor allem auf Mädchen als Zielpublikum ausgerichtet ist. Doch die beinahe nichts sagende Handlung wird selbst das Zielpublikum nur wenig faszinieren können. Für Erwachsene, die ihre Kinder ins Kino begleiten, bietet der Film nur wenige Höhepunkte.

Interessant hingegen ist die Besetzung des Films. Mit Kim Cattrall und Michelle Trachtenberg spielen zwei Schauspielerinnen in “Die Eisprinzessin” mit, die vorher in sehr freizügigen Rollen bzw. Filmen mitgewirkt haben. Kim Cattrall war über fünf Jahre als freizügige Samantha Jones in der Kultserie “Sex And The City” (1998-2004) im Fernsehen zu sehen. Auch Michelle Trachtenbergs letzter Film, die Samenstau-Komödie “EuroTrip” war dank “American Pie”-Klamauk sehr freizügig. Beide Schauspielerinnen lassen natürlich nicht ihre Hüllen in “Die Eisprinzessin” fallen, aber dennoch eine “mutige” Entscheidung von Walt Disney - die nach außen immer so sittlich und rein tun.

Michelle Trachtenberg kennt man in Deutschland aber nicht nur aus dem Film “EuroTrip”, sondern vielmehr durch ihre Rolle in der Fernsehserie “Buffy - Im Bann der Dämonen”. Die 20-jährige Schauspielerin machte ihr Debüt in der Fernsehserie “All My Children” im Jahre 1993 (in der Serie war sie bis 1996) zu sehen. Ihre erste Kinorolle hatte sie im Film “Harriet, die kleine Detektivin” (1996) und in den nachfolgenden Jahren spielte sie immer wieder kleinere und größere Nebenrollen in verschiedenen Fernseh- und Kinoproduktionen. Mit “Die Eisprinzessin” kann man sie seit längerer Zeit wieder einmal in einer Hauptrolle im Kino sehen.

In der Rolle der bösen und hochnäsigen Widersacherin kann man die 16-jährige Schauspielerin Hayden Panettiere sehen, die man zuletzt in der Komödie “Im Rennstall ist das Zebra los” (2005) im Kino sehen konnte. In meinen Augen ist Panettiere eine viel zu sympathische Schauspielerin um in der Rolle der hochnäsigen Widersacherin zu überzeugen. Alles in allem ist “Die Eisprinzessin” für die Zielgruppe (Mädchen im Alter von 6-12 Jahren) sicherlich ein ganz unterhaltsamer Kinonachmittag, alle anderen sollten lieber einen anderen Film besuchen.

Fazit
Niedliche und nichts sagende Komödie, die selbst Mädchen auf Dauer langweilt.

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Lügen haben kurze Beine

Lügen haben kurze Beine Cover

Titel: (Original): Lügen haben kurze Beine (Big Fat Lair)
Genre: Comedy
Produktion: USA 2002
Regie: Shawn Levy
Darsteller: Frankie Muniz, Paul Giamatti, Amanda Bynes, Lee Majors, …
Musik: Christophe Beck
FSK: ab 6 Jahren
Länge: 85 Min.
Ton: Dolby Digital, DTS, SDDS
Starttermin: 22.05.2003 (Videopremiere)

Inhalt
Jason (Frankie Muniz, Malcom mittendrin (TV), Deuces Wild / Agent Cody Banks) hat es nicht so mit der Wahrheit. Warum sollte man auch ehrlich sein, wenn eine kleine Lüge zur rechten Zeit großen Ärger verhindert? Also beschwindelt er seine Eltern und Lehrer und mogelt sich durch so manche unangenehme Situation. Doch als eines Tages seine Schwindeleien bei den Lehrern auffliegen wird Jason zur einer Strafarbeit verdonnert. Er soll innerhalb von drei Stunden eine Geschichte mit mindestens 1000 Wörtern schreiben - wenn nicht darf Jason nicht mit ins “Summer-Camp” fahren, sondern muss zur “Summer-School”. Also macht sich Jason an die Arbeit und schreibt eine Geschichte namens “Big Fat Liar”.

Doch auf den Weg zur Schule baut er einen Unfall mit dem Filmproduzent Marty Wolf (Paul Giamatti, Verhandlungssache / Der Soldat James Ryan). Dieser ist bereit Jason, als Art Wiedergutmachung, bis zur Schule mitzunehmen. Doch dabei verliert Jason seinen Aufsatz und als er versucht seiner Lehrerin und seinen Eltern das klar zu machen glaubt ihm keiner mehr, denn dafür hat Jason einmal zu oft abenteuerliche Geschichten erzählt. Als er ein paar Tage später eine Werbung für den neuen Blockbuster “Big Fat Liar” im Kino sieht, glauben ihm seine Eltern immer noch nicht. Also macht sich Jason zusammen mit seiner Freundin Kaylee (Amanda Bynes) auf den Weg nach Hollywood um aus Marty die Wahrheit herauszubekommen - und dafür sind manchmal drastische Maßnahmen notwenig….

Review
Für Frankie Muniz, den viele vielleicht aus der Fernsehserie “Malcom mittendrin” kennen, ist “Lügen haben kurze Beine” der erste Kinofilm seiner Karriere. Und man muss sagen ihm gelingt sein Sprung auf den “Big Screen” sehr gut, denn der Film ist sehr gute Unterhaltung für die ganze Familie. Bei den Eltern kommt so mancher Gedanken an die eigene Kindheit und Lügengeschichten auf und für die Kinder ist der Film sicherlich sehr unterhaltsam und eine echte Alternative für so manch’ sinnlosen Actionfilm.

Nett sind in “Lügen haben kurze Beine” sicherlich auch die Gastauftritte und Cameorollen von Lee Major (Der Sechs Millionen Dollar Mann (TV), Ein Colt für alle Fälle (TV)) oder Jaleel White (Steve Urkel aus Alle unter einem Dach (TV)). Aber auch die netten kleinen Einblicke hinter die Kulissen der Universal Studios sind ganz interessant, auch wenn hier sicherlich ein anderes Bild im Film vermittelt wird, als es in Wirklichkeit ist.

Technisch ist diese temporeiche Komödie solide umgesetzt worden. Verfeinert wird der ganze Film noch mit einem unterhaltsamen Soundtrack - alles in allen sicherlich kein Meisterwerk, aber dennoch sehr witzig.

Von Frank Muniz werden wir sicherlich in der nächsten Zeit noch mehr hören, denn ich persönlich finde ihn sehr sympathisch und aus ihm könnte noch mal ein erfolgreicher Schauspieler werden. Sein nächster Film ist bereits in den USA gestartet und nennt sich “Agent Cody Banks” und ist eine Art Mixtur aus James Bond und den Spy Kids.

Für Regisseur Shawn Levy ist “Lügen haben kurze Beine” der dritte Kinofilm seiner Laufbahn. Er hat bereits bei einigen Fernsehserien (wie z.B. “Lassie”) Regie geführt. Sein neuster Film ist die Komödie “Voll verheiratet” mit Ashton Kutcher und Brittany Murphy in der Hauptrolle.

Fazit
Familienfreundliche Unterhaltung - mit einem positiven Nebeneffekt!

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