Titel: (Original): The Transporter (Le Transporteur)
Genre: Action
Produktion: Frankreich / USA 2002
Regie: Louis Leterrier & Corey Yuen
Darsteller: Ric Young, Jason Statham, Qi Shu, Matt Schulze, …
Musik: Stanley Clarke
FSK: ab 16 Jahren
Länge: 94 Min.
Ton: Dolby Digital, DTS
Starttermin: 08.05.2003
Inhalt
Frank (Jason Statham, Bube, Dame König grAS / Snatch) ist “Transporter.” Er transportiert alles und jedes von Ort A nach Ort B. Er ist schnell, er ist gut und er hat drei Regeln: 1) Ist ein Geschäft einmal gemacht, kann man den Inhalte nicht neu verhandeln 2) Keine Namen und 3) niemals die Fracht öffnen. Mit diesen Regeln ist Frank bisher gut gefahren. Nur bei seinem letzten Auftrag hat er Regel Nummer 3 gebrochen - er hat das Paket geöffnet. In dem “Paket” befindet sich die hübsche Lai Kwai (Qi Shu, So Close). Als er sein Paket abliefert, merkt der Auftraggeber Wallstreet (Matt Schulze, The Fast And The Furious) das er das Paket geöffnet hat.
Wallstreet bittet Frank noch eine Lieferung zu machen. Diesmal geht es um einen Metallkoffer. Frank nimmt an, doch als er Rast macht fliegt sein Wagen in die Luft - und das macht so Frank richtig sauer. Er fährt zurück zu Wallstreet und seinen Helfern. Dort findet er Lai Kwai die er widerwillig mit nach Hause nimmt. Die erzählt ihm das die Sache viel großer ist als Frank am Anfang angenommen hat, denn es geht um Menschenschmuggel. Aber es kommt noch schlimmer, denn Lai’s Vater hängt damit drinnen. Zusammen mit Lai Kwai macht sich Frank auf um den Schmuggel aufzudecken und den Gangstern das Handwerk zulegen. Doch das ist einfacher gesagt als getan…
Review
“WOW” - genau das ist das Wort was man nach diesem Film sagt. Denn wer die vorherigen Filme von Jason Statham kennt - dazu zählen “Bube Dame König, grAS”, “Snatch”, “Mean Machine” und “The One” - kennte ja seine bisherigen Rollen. Die waren Weißgott nicht schlecht - nein, manche waren sogar sehr kultig wie z.B. die des Turkish in “Snatch”, aber Matial-Arts Kämpfe, wie man sie in “The Transporter” sieht, war man von Statham bisher nicht gewohnt.
Doch diese meistert hervorragend und in manchen Szenen kann er einem Jackie Chan sogar das Wasser reichen (z.B. in der Szene wo er zwei Typen mit seinem Hemd fesselt). Statham hat wohl für diese Rolle einiges an Muskeln antrainiert, denn sein “breites Kreuz” ist in Filmen wie “Snatch” nicht besonders zur Geltung gekommen. Eine verwunderliche, aber durchaus bemerkenswerte, Wahl ist die von Statham für die Hauptrolle. Hierfür muss man der Casting-Crew ein dickes Lob aussprechen das sie sich für Statham entschieden haben - eine sehr gute Wahl!
Mir persönlich ist Statham seit seinem ersten (international bekannten) Film “Bube Dame König grAS” schon sehr sympathisch. Sympathischer als so manch anderen Action-Hero aus Hollywood. Hoffentlich sehen wir noch mehr von Ihm in nächster Zeit.
Für die guten Martial Arts Kämpfe zeichnet sich Corey Yuen, einer der beiden Regisseure, verantwortlich. Corey Yuen hat in Hongkong schon einige Martial Arts-Filme gedreht (u.a. So Close / Jet Li’s The Enforcer) und als Action Choreograph bei einigen Filmen (Kiss of the Dragon / The One oder Romeo Must Die) mitgewirkt. Louis Leterrier, der zweite Regisseure von “The Transporter”, ist zwar noch recht neu im Geschäft und bestreitet mit diesem Film auch sein Regiedebüt, aber .
Der Film wurde von Luc Besson produziert der ebenfalls auch das Drehbuch schrieb. Ob der Film jetzt wirklich das Massenpublikum anspricht bleibt abzuwarten. Martial Arts-Fans und Fans des französischen Kino (zu dem ich seit den Filmen “Der Pakt der Wölfe” und “Die purpurnen Flüsse” auch zähle) sei der Film ans Herz gelegt.
Fazit
Für Martial Arts- und Jason Statham-Fans ein absolutes Muss!

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